Monomythos Block 2 – THE CIRCLE – DORNRÖSCHEN II

dornröschen

Im Juli 2016 hat der Künstler den zweiten Monomythos Block geschaffen, eine Raum- und Videoinstallation, die als Gesamtkunstwerk alle Sinne des Besuchers ansprechen soll. Im neuen MINIMA GALLERY LAB auf Mykonos ist diese Arbeit derzeit noch bis Mitte Oktober zu sehen: THE MINIMA LAB, Lakka Square, Mykonos, Greece.

In July 2016 the artist has created the second Monomyth Block. A space and video-installation that triggers as Gesamtkunstwerk all senses of the visitor. At the new MINIMA GALLERY LAB on Mykonos this work is shown until mid October: THE MINIMA LAB, Lakka Square, Mykonos, Greece.

Monomythos Serie: BLOCK 1 – ATEM

Das Video zur Rauminstallation auf dem internationalen Kunstfestival in Arenas de San Pedro.

Dank gebührt M.E.C. Hartung für die Videoaufnahmen zum Intro aus Pflanzen und Landschaft sowie Christoph Hellhake für die wunderbare Fotogrundlage, auf Grund derer die Animationen zur Darstellung der KAIN & ABEL Figur im Inneren der Rauminstallation entstanden sind. Schnitt und Animation hat Catherina Conrad ausgezeichnet professionell vorgenommen. Buch, Regie und Klanginstallation wurde vom Künstler realisiert, ebenso wie die gezeigten Skulpturen und die gesamte Rauminstallation.

Weiterhin ist dem gesamten Team zu danken, das Transport, Aufstellung und Inbetriebnahme, den anschließenden Abbau nach Ausstellungsende sowie die Foto- und Videoproduktion unterstützt und ermöglicht haben.

Zu nennen sind Karl-Christian Schmitt-Walter, Matthias Kjer, Alin Stirbu, Sergej Rösner, Cosma Mavrodineanu, Sophia Mavrodineanu, Adriana Rotaru und Christoph Hellhake.

Zu danken ist der Firma Gugg Guss, die in großzügiger Weise mit Zugfahrzeug und Anhänger den Transport ermöglichte. Der Stadt Arenas – insbesondere der Casa Cultura – und der 2.  Bürgermeisterin Teresa ist für Unterkunft und Unterstützung beim Auf- und Abbau zu danken.

Besonderer Dank gebührt Max Meier, dem Kurator der Ausstellung, der alles organisiert und ermöglicht hat, vom Gabelstapler bis hin zum Fotostatisten (Dank auch an den Motorradfahrer Alfredo).

Der höchste Dank des Künstlers gebührt der Galeristin Michaela Prinzessin Wolkonsky, ohne deren entscheidende Unterstützung die Rauminstallation, der Bronzeguss und die Ausstellung in Spanien niemals hätten realisiert werden können.

Finissage Arenas de San Pedro

Die Ausstellung in Arenas de San Pedro, Spanien, endet am 17. Oktober 2010. Am 16. Oktober, 13 Uhr, findet die Finissage statt.

Die Stadt befindet sich westlich von Madrid im Herzen Spaniens, in Kastilien, und ist allein schon eine Reise wert. Auch die Umgebung ist von großer landschaftlicher Schönheit (siehe Bilder).

Raum-Installation Impressionen

Vom 11. Januar bis zum 19. Mai 2010 war Tilmann Krumrey „Resident Artist“ im neuen Kunstraum BRIENNER 48 im Münchner Kunstareal. Er realisierte vor Ort die 3,14 m große Skulptur KAIN und ABEL, die er dann vom 6. bis 16. Mai in einer eigens dafür konzipierten Rauminstallation zeigte.

KAIN UND ABEL verkörpern die Geschichte der verfeindeten Brüder – den Täter und das Opfer – die  hier untrennbar zu einer Form verschmolzen sind. Dieser Prototyp des menschlichen Handelns, so argumentiert der Künstler, stellt den Konflikt zwi schen Haben und Sein dar, wie selbst die Etymologie der Namen bestätigt: steht KAIN doch für Erwerb im Hebräischen und ABEL für den Atem. Der eine Bruder gewinnt Kraft aus dem anderen. Für Krumrey bedeuten KAIN UND ABEL aber auch ein Ur-Beispiel jenes Monomythos, welcher die essentielle Verbundenheit der Menschheit verdeutlicht und welchen der Mythologe Dr. Joseph Campbell als das zyklische Grundmuster, das weltweit allen Mythen zugrunde liegt, beschrieben hat. In diesem Zyklus steht der Brudermord an der Stelle der Grenzüberschreitung, die Tat führt zur Verbannung des Ackerbauern KAIN, welcher fortan als Architekt, Städte bauer und Metallurg zum Urvater unseres westlichen, auf Technologie basierten Kulturmodells reift. Wegen seiner auf die Verbannung folgenden rastlosen Wande rungen ist KAIN im christlich-jüdischen Kontext zugleich aber auch der Prototyp aller Migranten.
Die Skulptur wurde in dem Raum und mittels Licht, Geruch und Klang in Szene gesetzt. Die Besucher waren eingeladen, ohne Schuhe einen sakral-mythischen Ort zu betreten, der alle Sinne anspricht und stimuliert. Die dazu eigens komponierte Klanginstallation entstand in Zusammenarbeit mit dem Münchner Musiker Juergen Reiter.
Nach einer ersten Präsentation am Ort des Entstehens, im Kunstraum BRIENNER 48, wird das Gesamtkunstwerk aus Skulptur, Raum und Klang im August 2010 nach Spanien transportiert und in der Nähe von Madrid auf dem Festival für zeitgenössische Kunst in Arenas de San Pedro gezeigt.

Guerilla-Kultur München852

Bildhauer Tilmann Krumrey mit seiner „work in progress-Aktion: Kain & Abel“ in der Werkstatt Brienner 48 spricht über Gropius und das Gesamtkunstwerk als Idee des bauhaus.