Monomythos Block 2 – THE CIRCLE – DORNRÖSCHEN II

dornröschen

Im Juli 2016 hat der Künstler den zweiten Monomythos Block geschaffen, eine Raum- und Videoinstallation, die als Gesamtkunstwerk alle Sinne des Besuchers ansprechen soll. Im neuen MINIMA GALLERY LAB auf Mykonos ist diese Arbeit derzeit noch bis Mitte Oktober zu sehen: THE MINIMA LAB, Lakka Square, Mykonos, Greece.

In July 2016 the artist has created the second Monomyth Block. A space and video-installation that triggers as Gesamtkunstwerk all senses of the visitor. At the new MINIMA GALLERY LAB on Mykonos this work is shown until mid October: THE MINIMA LAB, Lakka Square, Mykonos, Greece.

ADAM – mankind revised

ADAM, Krumrey 2013. Plaster for bronze. Height ca. 203 cm

Referring to the ancestor of mankind, KRUMREY created in a years work his latest life-size sculpture of ADAM. Exclusively presented for the very first time to a selected audience in a new art space of Munich, Produzentengalerie M45, opening up in May 2014, a handful of people can now apply for a visit together with the artist in ADAM’s „cave“ down in Munich’s „underground“. The attached video gives a little impression of the artwork, composed out of sculpture, room, light, sound and scent.

Reaching far back into history of mankind, back to the sumerian epos of creation of man by the sumerian gods, the creator ENKI and his brother ENLIL, the sculpture – besides being based on an antique sujet of the reclining FAUN (please visit the Barberini Faun at Munich Glyptothek) – highlights some aspects of humanity not known to a broad public, only aware of the biblical canon of history.

Not co-incidentially, the artist placed the first appearance of his new sculpture in a place named M45, which is the short code of the new art space of Munich opening up next year, but also a short code for messier object 45, which is a scientific name of the so called Pleiades.

The Pleiades are a prominent sight in winter in both the Northern Hemisphere and Southern Hemisphere, and have been known since antiquity to cultures all around the world, including the Māori, Aboriginal Australians, the Persians, the Arabs (known as Thurayya), the Chinese, the Japanese, the Maya, the Aztec, and the Sioux and Cherokee. In Tamil culture this star cluster is attributed to Lord Murugan and in Sanskrit he is known as Skanda.

The Nebra sky disk, dated c. 1600 BC is found in Germany and dated to early bronze age. The cluster of dots in the upper right portion of the disk is believed to be the Pleiades.

The Babylonian star catalogues name the Pleiades MUL.MUL or „star of stars“, and they head the list of stars along the ecliptic, reflecting the fact that they were close to the point of vernal equinox around the 23rd century BC. The rising of the Pleiades is mentioned in the Ancient Greek text Geoponica. The Greeks oriented the Hecatompedon temple of 550 BC and the Parthenon of 438 BC to their rising.

The star sign of Pleiades is not coincidentally globally known since stone age around the planet: it indicates, that the hypothesis of creation of mankind by an extra-terrestial race (the „gods“) that did arrive from the celestial region of these seven stars onto earth, might have some evidence.

If you are interested in visiting the ADAM installation in the M45 cave, until January 6th, 2014,  together with the artist, please do send a short application – including some reasons why you would like to participate –  to: office@tilmannkrumrey.com

 

In einjähriger Arbeit hat KRUMREY seine letzte lebensgroße Skulptur ADAM erschaffen, die auf den Urvater der Menschheit Bezug nimmt. Derzeit exklusiv einem ausgewählten Publikum präsentiert, im neuen Kunstraum Münchens, der Produzentengalerie M45, die im  Mai 2014 eröffnet, besteht für eine handvoll Interessierter die Möglichkeit, sich für einen Besuch, zusammen mit dem Künstler, in der „Höhle“ des ADAM in Münchens „Untergrund“ zu bewerben. Das oben gezeigte Video vermittelt einen kleinen Eindruck des Kunstwerks, bestehend aus Skulptur, Raum, Licht, Klang und Duft.

Weit in die Geschichte der Menschheit zurück reichend, zurück bis zum sumerischen Epos der Erschaffung des Menschen durch die sumerischen Götter, den Erschaffer ENKI und seinen (Halb-) Bruder ENLIL, beleuchtet die Skulptur – neben ihrer Verankerung in einem antiken Sujet, dem liegenden FAUN (bitte besuchen Sie den Barberinischen Faun in der Münchner Glyptothek) – einige Aspekte der Menschheitsgeschichte, die einem breiten Publikum nicht bekannt sind, das nur den biblischen Kanon der Geschichte kennt.

Nicht zufällig, hat der Künstler für das erste Erscheinen seiner neuen Skulptur einen Platz gewählt, der sich M45 nennt. Dies ist das Kürzel für einen neuen Kunstraum Münchens, der im nächsten Jahr eröffnet und gleichzeitig das Kürzel für Messier Objekt 45, was den wissenschaftlichen Namen eines Sternbildes bezeichnet, besser bekannt als die Plejaden.

Die Plejaden galten in fast allen Kulturen als besondere Sterne, z. B. als Gruppe sechs gezeichneter Punkte in den Höhlen von Lascaux; oberhalb des Auerochsen werden sie ebenfalls mit den Plejaden identifiziert.

Das Siebengestirn wurde erstmals in Sumer schriftlich als Sternbild erwähnt (mul.mul)[5] und als Siebengottheit der großen Götter (DIMIN.BI.DINGIRmesGALmes) bezeichnet. Sie galten als Sterne des Enki oder Sterne, die dort stehen, woher der Ostwind kommt.

Im Astrolab B, das aus dem 12. Jahrhundert v. Chr. stammt, repräsentieren die Plejaden das zweite Tierkreiszeichen Stier. Angeblich werden die Plejaden auf der frühbronzezeitlichen Himmelsscheibe von Nebra dargestellt, die in Deutschland aufgefunden wurde. Hinweise finden sich jedoch nicht nur in Sumer, sondern auch bei den Indianern in Süd- und Nordamerikas, in Japan, in Indien, in Arabien usf. (siehe englischsprachigen Wikipedia Artikel). Aber auch heute noch, ist das Sternbild einflussreich: Der japanische Name der Plejaden ist Subaru. Das Markenzeichen des gleichnamigen Autoherstellers zeigt daher sechs Sterne in ähnlicher Anordnung. In der arabischen Literatur werden die Plejaden ‏الثريا‎ ath-Thurayya genannt. Es ist auch der Name des Satellitentelefonsystems Thuraya, das seinen Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat.

Nicht zufällig erscheint diese weite Verbreitung des Sternbildes als uraltes und immer wieder dargestelltes Symbol rund um den Globus: man könnte es als Beleg für die Hypothese interpretieren, derzufolge die Menschheit durch eine extraterrestrische Rasse (den „Göttern“) erschaffen wurde, die aus der Himmelsregion dieses Sternbildes auf die Erde gelangten.

Falls Sie daran interessiert sind, die ADAM Installation in der M45 Höhle bis zum 6. Januar 2014 zusammen mit dem Künstler zu besuchen, senden Sie bitte eine kurze Bewerbung – mit ein paar Stichpunkten als Begründung – an: office@tilmannkrumrey.com

KRUMREY in Le CERCLE

 

As late progeny to the attendance of the artist at BEIRUT ART FAIR in July 2012  and an interview, held by British journalist India Stoughton, LE CERCLE, a magazine about art, architecture and design for the gulf region ( Qatar, the UAE & Lebanon) published an article about KRUMREY. 

Als späte Frucht der Teilnahme des Künstlers auf der BEIRUT ART FAIR im Juli 2012 und aufgrund eines Interviews durch die britische Journalistin India Stoughton, hat das LE CERCLE, ein Magazin über Kunst, Architektur und Design in der Golf Region (Quatar, VAE und Libanon) einen Artikel über KRUMREY veröffentlicht. Die Referenz findet sich hier: Tilmann Krumrey.

 

KRUMREY bei BUCHER

Tilmann Krumrey Kleinplastik Monomythos Serie - Ikarus 2011

Galerie Wolkonsky zeigt Bronzearbeiten von Krumrey im Atelier von Maler und Videokünstler Willi Bucher auf einem hochkarätigen Kunst-Event im Rhein-Main Gebiet.

Am 14./15./16. Dezember (Eröffnung) können Sie die Arbeiten im Ex Libris Haus in Darmstadt bei Frankfurt erleben.

Zur Eröffnung sprechen die Kuratorin Frau Dr. Höcke-Groenewegen von der DWS-Investment Frankfurt (Deutsche Bank Gruppe) und der Journalist und Moderator Alexander U. Martens (Neue Darmstädter Gespräche und ehem. ZDF-Aspekte).

Anke Schimpf und Christoph Paulssen spielen/inszenieren „Musik im weißen Raum“. Eine Musik-Performance von christinemusics wird unter dem Titel „Installatione Uno“ aufgeführt (Samstag, 15. Dezember).

Prinzessin Wolkonsky und Véronique Jobin führen an den drei Tagen durch die Ausstellungsräume auf 7 Etagen.

Nur für geladene Gäste. Wünschen Sie eine Einladung, wenden Sie sich bitte an die Galerie: galerie@prinzessinwolkonsky.com

NYMPHENBURG – Auferstehung im Hexenhaus

Plakat Ausstellung Tilmann Krumrey Nmphenburgist der Titel der kommenden Ausstellung des Künstlers im sogenannten „Hexenhaus“, dem ehemaligen Spielhaus des jungen Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. Das zweigeschossige Holzbauwerk steht im Schlosspark Nymphenburg (München) in einem rechteckigen Areal durch das sich ein kleiner Bach windet und das sich links nach dem Eingang in den Park befindet. Dieser Teil, der Kronprinzengarten, ist die erste Arbeit Friedrich Ludwig Sckells, der damit 1799 begann, den ehemaligen Barockgarten im englischen Stil umzugestalten. Ein genauer Ortsplan für interessierte Besucher findet sich hier (Punkt 12 im Plan).

Die Ausstellung findet vom 30.6. bis einschließlich 20.07.2011 statt. Der Pavillon ist täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet und ist anlässlich der Ausstellung des Künstlers zum ersten Mal seit mehr als zwanzig Jahren der Öffentlichkeit wieder zugänglich. Aus konservatorischen Gründen sind nur jeweils 5 Besucher gleichzeitig im Pavillion erlaubt. Der Eintritt ist frei.

Zu sehen ist die überlebensgroße Bronzeplastik „KAIN und ABEL“ sowie die beiden Portalfiguren „STILLE“ und „OHNMACHT“. Im Obergeschoss befindet sich die in diesem Jahr neu erschaffene lebensgroße Figur „DORNRÖSCHEN“ die hier ihre „Auferstehung“ feiert. Beide Hauptwerke sind in eigens vom Künstler für dieses Gebäude geschaffenen Rauminstallationen (Environments) eingebunden und inszeniert.

Genaueres über Monumentalplastik „KAIN und ABEL“ ist in einem Artikel von Claus Stephani nachzulesen, der im aktuellen UND Kunstjournal erschienen ist.

Monomythos Serie: BLOCK 1 – ATEM

Das Video zur Rauminstallation auf dem internationalen Kunstfestival in Arenas de San Pedro.

Dank gebührt M.E.C. Hartung für die Videoaufnahmen zum Intro aus Pflanzen und Landschaft sowie Christoph Hellhake für die wunderbare Fotogrundlage, auf Grund derer die Animationen zur Darstellung der KAIN & ABEL Figur im Inneren der Rauminstallation entstanden sind. Schnitt und Animation hat Catherina Conrad ausgezeichnet professionell vorgenommen. Buch, Regie und Klanginstallation wurde vom Künstler realisiert, ebenso wie die gezeigten Skulpturen und die gesamte Rauminstallation.

Weiterhin ist dem gesamten Team zu danken, das Transport, Aufstellung und Inbetriebnahme, den anschließenden Abbau nach Ausstellungsende sowie die Foto- und Videoproduktion unterstützt und ermöglicht haben.

Zu nennen sind Karl-Christian Schmitt-Walter, Matthias Kjer, Alin Stirbu, Sergej Rösner, Cosma Mavrodineanu, Sophia Mavrodineanu, Adriana Rotaru und Christoph Hellhake.

Zu danken ist der Firma Gugg Guss, die in großzügiger Weise mit Zugfahrzeug und Anhänger den Transport ermöglichte. Der Stadt Arenas – insbesondere der Casa Cultura – und der 2.  Bürgermeisterin Teresa ist für Unterkunft und Unterstützung beim Auf- und Abbau zu danken.

Besonderer Dank gebührt Max Meier, dem Kurator der Ausstellung, der alles organisiert und ermöglicht hat, vom Gabelstapler bis hin zum Fotostatisten (Dank auch an den Motorradfahrer Alfredo).

Der höchste Dank des Künstlers gebührt der Galeristin Michaela Prinzessin Wolkonsky, ohne deren entscheidende Unterstützung die Rauminstallation, der Bronzeguss und die Ausstellung in Spanien niemals hätten realisiert werden können.

Finissage Arenas de San Pedro

Die Ausstellung in Arenas de San Pedro, Spanien, endet am 17. Oktober 2010. Am 16. Oktober, 13 Uhr, findet die Finissage statt.

Die Stadt befindet sich westlich von Madrid im Herzen Spaniens, in Kastilien, und ist allein schon eine Reise wert. Auch die Umgebung ist von großer landschaftlicher Schönheit (siehe Bilder).

1 WORLD 1 STORY: Über die Mythologie auf dem Weg zum Frieden

Zwischen dem 11. Januar 2010 und dem 31. März 2010 können Sie die Geburtsstunde einer Idee persönlich und wirklich mitverfolgen. Tilmann Krumrey ist in diesem Zeitraum Resident Artist in der Werkstatt-Brienner-48 in München und fertigt seine neueste Skulptur – live und vor den Augen des Münchner Publikums.

Das Projekt Werkstatt-Brienner-48 raumlabor   weltbühne   refektorium, ist ein offener Raum für Kunst, Kultur und Zusammenkunft und stellt ein neues Modell dar, über einen physischen Raum, das Zusammentreffen unterschiedlichster Menschen, Kulturen, Subkulturen und Ideen zu ermöglichen.

Das Ladenlokal, mit den drei großen Schaufenstern auf die Briennerstrasse, befindet sich in der Hausnummer 48, etwa 500 Meter hinter dem Lenbachhaus, auf der rechten Straßenseite. Das privat finanzierte Projekt um den Kurator und Architekten Hajo Bahner stellt ein Stück weit kreatives Chaos, Spontaneität und Direktheit her, etwas, das im musealen und geordneten München – häufig und wohl auch zurecht beklagt – oftmals fehlt.

Als erster Künstler ist nun Tilmann Krumrey für drei Monate in diesem „einzigen Außenposten Berlins“ zu Gast und erschafft an diesem Ort seine neueste Skulptur, eine überlebensgroße Bronze zum Thema KAIN und ABEL. Mit dieser Arbeit möchte der Künstler einen aktiven Beitrag zur Förderung des Friedens – insbesondere im Nahen Osten – leisten.

Sie können direkt vor Ort den Aufbau der Skulptur von der Idee bis zum fertigen Modell mit 3 Meter Größe und 300 kg Gewicht mitverfolgen, Fragen stellen, teilhaben. Der Künstler ist beinahe täglich anwesend und steht für Gespräche mit interessierten Beobachtern zur Verfügung.

Während des gesamten Projektzeitraums finden dort zusätzlich in loser Folge Zusammenkünfte und Happenings statt, die an dieser Stelle und in den üblichen Medien angekündigt werden.

MONOMYTHOS ein Gesamt-kunstwerk

2012 wird das Gesamtkunstwerk von Tilmann Krumrey – der Monomythos Block – auf dem Ulysses Festival in Bregenz „Eine Odyssee am Bodensee“ in Österreich zu Gast sein.

Ich erbaue für meine Figuren einen heiligen Raum, in dem ich die einzige Geschichte der Menschheit – der amerikanische Altmeister der Mythenforschung Joseph Campbell nannte sie MONOMYTHOS – neu erzähle. Ich erzähle sie in Buchstaben aus Stein, Holz und Metall, in den Worten der Skulptur. Mit umhüllendem Raum – Architektur – und durch gelenktes Licht sowie Klang und Geruch erschaffe ich ein Gesamtkunstwerk. Ich nenne es MONOMYTHOS BLOCK: den Raum des öffentlichen Traums.

Zwei Figuren des ersten Ausstellungszyklus aus dem Monomythos Block  „Aufbruch ins Labyrinth“ sind bereits heute an besonderer Stelle bei Thomas Jirgens (Juwelenschmiede – gegenüber Hotel Mandarin Oriental) in München zu sehen: Am 17./18./19. Dezember findet die Vernissage in Form eines kleinen Empfangs statt. An drei Tagen, damit die geladenen Gäste auch im vorweihnachtlichen Stress die Zeit finden, vorbeizukommen.

Neben einigen der Köpfe, werden die beiden überlebensgroßen Skulpturen ERWECKT und GEKREUZIGT gezeigt und sich als Antipoden gegenüber stehen. Näheres zu GEKREUZIGT findet sich hier. Die Figur ERWECKT wird zu diesem Termin das erste Mal öffentlich gezeigt. Sie ist ein zentrales Werk des Künstlers, an dem er über einen Zeitraum von 18 Jahren gearbeitet hat.